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FACHTIERARZTPRAXIS FÜR KLEIN- & HEIMTIERE
Sabine Böhm & Dr. Melanie Helm

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Zähne tun oft still weh.
Wir schauen genau hin.
Zahnschmerz wird oft spät erkannt
Woran erkenne ich Zahnschmerzen?
Dentalröntgen: oft der entscheidende Blick
Katze: FORL (Zahnresorption)
„FORL sieht man im Maul nicht immer zuverlässig – im Dentalröntgen erkennen wir das tatsächliche Ausmaß.
Parodontalerkrankung beim Hund: mehr als Zahnstein
So läuft eine Zahnbehandlung bei uns ab
Warum wir Zahnerkrankungen
ernst nehmen
Nachsorge & Sicherheit
Zähneputzen & Prophylaxe: was zu Hause wirklich hilft
Maulgeruch, Zahnstein oder verändertes Fressverhalten sind häufig erste Hinweise. Wir untersuchen sorgfältig, erklären Befunde verständlich und empfehlen eine Behandlung nur dann, wenn sie wirklich sinnvoll ist.
Katzen erkranken besonders häufig an schmerzhaften Veränderungen im Maul. Eine der häufigsten Ursachen ist FORL (Zahnresorption): Dabei wird Zahnsubstanz abgebaut – oft beginnt das im Wurzelbereich und ist von außen zunächst kaum zu erkennen.
Für eine sichere Diagnose und Therapieplanung ist Dentalröntgen entscheidend.
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Wenn Zähne betroffen sind, ist eine gezielte Behandlung meist der beste Weg, um Schmerzen nachhaltig zu beenden.
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Unsere Tiere sind sehr gut darin, Schmerzen zu verbergen. Gerade Probleme in der Maulhöhle bleiben deshalb häufig lange unbemerkt. Ein Zahn-Check ist sinnvoll, wenn Sie Veränderungen beim Fressen oder am Maul bemerken – auch wenn Ihr Tier „noch irgendwie frisst“.
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Beratung & Voruntersuchung – wir besprechen, was Ihnen aufgefallen ist und klären sinnvolle Diagnostik.
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Narkose & Überwachung – damit die Behandlung gründlich und stressarm erfolgen kann.
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Befund, Reinigung & ggf. Dentalröntgen – je nach Tierart/Befund (Katze Standard, Hund nach Befund).
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Therapie & Nachsorgeplan – Sie bekommen klare Anweisungen zu Futter, Ruhe und Medikamenten.
Typische Hinweise können sein:
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Maulgeruch, stärker werdender Zahnstein
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rotes oder blutendes Zahnfleisch
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einseitiges Kauen, Futter fällt aus dem Maul
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vermehrtes Speicheln, Zähneknirschen, Pfote ans Maul
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Rückzug, weniger Appetit, „mäkeliges“ Fressen
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Schiefhalten des Kopfes beim Fressen
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Schwellung im Gesicht („dicke Backe“)
Wenn Sie unsicher sind: lieber einmal prüfen lassen – oft bringt schon ein kurzer Check Klarheit.
Von außen sieht man häufig nur einen Teil des Problems. Veränderungen an Zahnwurzel und Kieferknochen bleiben ohne Dentalröntgen leicht unentdeckt. Dentalröntgen hilft uns, die Situation vollständig zu beurteilen und die Behandlung gezielt zu planen.
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Katzen: Bei Zahnbehandlungen gehört Dentalröntgen bei uns grundsätzlich dazu.
Hunde: Ob Dentalröntgen sinnvoll ist, entscheiden wir abhängig vom Befund der Maulhöhlenuntersuchung.


Links: Maulbefund. Rechts: Dentalröntgen – typische Veränderungen bei FORL, die ohne Röntgen leicht übersehen werden.
Entzündungen an Zahnfleisch und Zahnhalteapparat sind schmerzhaft und können sich ausbreiten. Frühzeitige Kontrolle und Behandlung kann helfen, Beschwerden zu reduzieren und Folgeschäden zu vermeiden. Regelmäßige Checks sind besonders sinnvoll, wenn bereits Zahnstein, Maulgeruch oder empfindliches Zahnfleisch auffallen.
Nach einer Behandlung erhalten Sie von uns einen klaren Nachsorgeplan. Bitte melden Sie sich zeitnah, wenn Sie z. B. starke Blutungen, deutliche Schwellung, zunehmende Schmerzen oder komplette Futterverweigerung bemerken.
Parodontalerkrankungen zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen beim Hund. Dabei geht es nicht nur um Zahnstein, sondern um eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Zahnfleisch und Kieferknochen). Unbehandelt schreitet die Erkrankung meist langsam, aber kontinuierlich fort – oft lange Zeit, ohne dass es deutlich auffällt.
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Typische Hinweise können sein:
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Maulgeruch, sichtbarer Zahnstein
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gerötetes oder blutendes Zahnfleisch
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einseitiges Kauen, Futter fällt aus dem Maul
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Speicheln, „Schmatzen“, Maul wirkt empfindlich
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lockere Zähne oder Zahnverlust
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Schwellung im Gesicht („dicke Backe“)
Warum das ernst ist:
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Schmerzen: Viele Hunde fressen weiter, obwohl das Kauen weh tut.
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Bleibende Schäden: Entzündung kann zu Zahnfleischtaschen und Knochenabbau führen – Zähne werden locker und müssen ggf. später gezogen werden.
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Folgeprobleme: Entzündungen im Maul können Abszesse verursachen und den Organismus zusätzlich belasten – besonders bei älteren Hunden oder bestehenden Erkrankungen.
Unser Vorgehen:
Wir beurteilen Maulhöhle und Zahnfleisch sorgfältig. Ob Dentalröntgen beim Hund sinnvoll ist, entscheiden wir abhängig vom Befund (z. B. bei Verdacht auf Wurzel-/Knochenbeteiligung).
Regelmäßige Zahnpflege kann helfen, neuen Zahnstein und Zahnfleischentzündungen zu verlangsamen – besonders beim Hund. Am wirksamsten ist meist Zähneputzen (idealerweise täglich, realistisch: so oft wie möglich).
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Praktisch & alltagstauglich:
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Start langsam: erst Maul anfassen, dann mit Finger/ weicher Bürste üben
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Zahnpasta für Tiere verwenden (bitte keine menschliche Zahnpasta)
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Kurze Einheiten reichen am Anfang (10–20 Sekunden)
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Ergänzend können geeignete Kauartikel helfen – ersetzen Zähneputzen aber nicht
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Bei bereits bestehender Parodontalerkrankung ist häusliche Pflege wichtig, aber ersetzt keine Behandlung
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Wir zeigen Ihnen gerne, was bei Ihrem Tier sinnvoll und machbar ist
Wenn Zähneputzen nicht klappt: Wir finden gemeinsam eine Alternative, die zumindest etwas bringt.